Notgroschen-Rechner
Geben Sie Ihre notwendigen monatlichen Ausgaben und eine Zielzahl an Monaten ein, um zu sehen, wie groß Ihr Notgroschen sein sollte — und wie lange der Aufbau von hier aus dauert.
So wird gerechnet
So wird der Zielbetrag berechnet
Ihr Zielbetrag ist notwendige monatliche Ausgaben × Anzahl der Monate. Notwendig meint die Kosten, die Sie nicht weglassen können — Miete, Lebensmittel, Strom, Versicherungen, Mindestraten für Kredite und Fahrtkosten — nicht aber Ausgaben wie Restaurantbesuche oder Urlaub. Bei 2.500 Euro Fixausgaben und einem Ziel von 6 Monaten ergibt sich ein Zielbetrag von 15.000 Euro.
Wie viele Monate sind sinnvoll
Drei bis sechs Monate sind der übliche Rahmen. Bei stabilem Einkommen und einem zweiten Verdiener darf es weniger sein; bei selbstständiger Arbeit, schwankendem Einkommen, als Alleinverdiener oder mit Angehörigen eher sechs bis zwölf Monate, da eine Einkommenslücke länger dauern kann.
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Der Rechner zieht Ihr vorhandenes Guthaben vom Ziel ab und teilt die Lücke durch Ihre monatliche Sparrate, um die Dauer zu schätzen. Auch ein Teilbetrag hilft: Viele Haushalte hätten Mühe, eine plötzliche kleinere Ausgabe zu decken, daher ist schon ein Monatsbetrag echter Fortschritt.
Hinweise
Halten Sie das Geld liquide und sicher — auf einem Sparkonto, nicht in Aktien —, damit der Wert nicht gerade dann gefallen ist, wenn Sie ihn brauchen. Die richtige Höhe ist persönlich: Prüfen Sie sie bei jeder Änderung von Miete, Familie oder Job und füllen Sie den Notgroschen nach jeder Entnahme wieder auf.
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Wie groß ein Notgroschen sein sollte und wie man ihn aufbaut (engl.) →
Häufige Fragen
Wie viele Monate sollte ein Notgroschen abdecken?
Drei bis sechs Monatsausgaben sind die übliche Faustregel. Bei schwankendem Einkommen, selbstständiger Arbeit oder als Alleinverdiener sind eher sechs bis zwölf Monate sicherer.
Was zählt zu den notwendigen Ausgaben?
Nur die Kosten, die in einem knappen Monat unvermeidbar sind: Miete, Strom, Lebensmittel, Versicherungen, Fahrtkosten und Mindestraten. Restaurantbesuche, Abos und Urlaube bleiben außen vor, da Sie diese im Ernstfall pausieren würden.
Wo sollte ich den Notgroschen aufbewahren?
Auf einem sicheren, sofort verfügbaren Konto wie einem Tagesgeldkonto — nicht in Aktien oder schwankungsanfälligen Anlagen, deren Wert gerade dann niedrig sein könnte, wenn Sie ihn brauchen.
Sollte ich den Notgroschen anlegen?
Beim Notgroschen geht es um Verfügbarkeit und Stabilität, nicht um Rendite. Deshalb nimmt dieser Rechner kein Wachstum an. Geld, das Sie über Jahre anlegen können, gehört in einen separaten Topf.
Erst Notgroschen aufbauen oder Schulden tilgen?
Ein verbreiteter Weg ist, zuerst einen kleinen Puffer von etwa einem Monat anzulegen, dann teure Schulden konsequent abzubauen und schließlich den Notgroschen auf die volle Zielhöhe zu bringen.
Soll ich nach Erreichen des Ziels weitersparen?
Sobald das Ziel erreicht ist, können Sie den monatlichen Betrag in Geldanlagen oder andere Ziele lenken. Füllen Sie den Notgroschen nach jeder Entnahme wieder auf und prüfen Sie das Ziel, wenn sich Ihre Ausgaben ändern.
Dieser Rechner ist eine Bildungsschätzung, keine individuelle Finanzberatung.