S&P 500 Rendite-Rechner (historisch)
Sehen Sie, worauf Ihr Geld gewachsen wäre, wenn Sie in einem Startjahr in den S&P 500 investiert (und optional jährlich nachgelegt) und bis zum Endjahr gehalten hätten. Nutzt echte Jahres-Gesamtrenditen (Dividenden reinvestiert, nominal).
So wird gerechnet
Was dieser Rechner misst
Dieses Werkzeug schätzt, worauf eine Anlage in den S&P 500 — einen Index großer US-Unternehmen — zwischen zwei beliebigen Jahren von 1928 bis 2024 gewachsen wäre. Optional können Sie jährlich einen festen Betrag ergänzen. Es nutzt geprüfte jährliche Gesamtrenditen, also mit reinvestierten Dividenden, und zwar nominal vor Inflation.
So wird gerechnet
Ihr Startbetrag wird mit der tatsächlichen S&P-500-Gesamtrendite jedes Jahres im Zeitraum multipliziert, und eine jährliche Sparrate kommt jeweils zum Jahresende hinzu. Die annualisierte Größe (CAGR) bildet den Index selbst ab, unabhängig vom Zeitpunkt Ihrer Einzahlungen, und bleibt so über Zeiträume vergleichbar.
So lesen Sie Ihr Ergebnis
Der langfristige nominale Durchschnitt wird oft mit rund 10 % pro Jahr angegeben, doch ein Durchschnitt ist kein typisches Jahr. Die Renditen schwanken zwischen tiefen Verlusten und großen Gewinnen, und ganze Jahrzehnte fielen sehr unterschiedlich aus. Start- und Endjahr bestimmen das Ergebnis stärker als oft erwartet.
Wichtige Einschränkungen
- Vergangene Wertentwicklung garantiert keine künftigen Ergebnisse.
- Gebühren und Steuern sind nicht enthalten. Die Inflation fließt nur in die realen Werte ein — die nominalen sind unbereinigt.
- Die Daten umfassen nur US-Large-Caps und spiegeln Unternehmen wider, die im Index fortbestanden.
Daten und Methodik
Datensatz: Jährliche Gesamtrenditen des S&P 500 (Dividenden reinvestiert, nominal), alle Jahre von 1928 bis 2024. Angaben in Prozent, 18,4 bedeutet also +18,4%.
Quelle: Die Jahreswerte stammen aus der Zusammenstellung us500.com S&P 500 returns by year und wurden gegen den historischen Renditedatensatz der NYU Stern von Aswath Damodaran geprüft. Alle Jahre stimmen bis auf 0,05 Prozentpunkte Rundung überein.
Bekannte Abweichung (offengelegt): Für die 1930er und frühen 1940er Jahre unterscheiden sich beide Quellen um bis zu 4 Prozentpunkte. Das ist kein Fehler, sondern ein methodischer Unterschied zwischen Monatsdurchschnitt und Jahresschlusskurs. Zeiträume, die diese Jahre enthalten, können je nach Datenquelle abweichen.
Reproduzierbarkeit: Alle S&P-500-Rechner dieser Seite nutzen dasselbe Modul src/lib/sp500-returns.ts. Die Daten werden nicht pro Rechner dupliziert, dadurch können die Zahlen nicht auseinanderlaufen.
Zu den realen (inflationsbereinigten) Werten: Sie geben den Betrag des Endjahres in der Kaufkraft des Startjahres an, bereinigt mit dem Jahresdurchschnitt des CPI-U des US Bureau of Labor Statistics (src/lib/us-cpi.ts, 1913–2025). ⚠️ Die beiden Reihen liegen nicht auf exakt derselben Basis — die Renditen sind kalenderjährlich, der CPI ist hier der Jahresdurchschnitt. In Jahren starker Preisbewegungen wird die Abweichung größer. Die realen Werte zeigen die Richtung zuverlässig, nicht die Nachkommastelle.
Nicht enthalten: Gebühren und Steuern. Es handelt sich um Indexrenditen, nicht um die Wertentwicklung eines konkreten Produkts.
Weiterlesen
S&P 500 vs. US-Gesamtmarkt: Spielt der Unterschied wirklich eine Rolle? (engl.) →
Häufige Fragen
Wie hoch ist die historische Durchschnittsrendite des S&P 500?
Langfristig wird sie oft mit rund 10 % pro Jahr nominal (Dividenden reinvestiert) angegeben. Das ist jedoch ein Mittel aus vielen Jahrzehnten, einige nahe -1 %, andere über +19 % pro Jahr. Sehen Sie es als langfristigen Richtwert, nicht als Erwartung für ein einzelnes Jahr.
Sind Dividenden enthalten?
Ja. Der Rechner nutzt Jahres-Gesamtrenditen mit reinvestierten Dividenden. Ohne Dividenden fiele das Langzeitergebnis deutlich niedriger aus, da reinvestierte Ausschüttungen über Jahrzehnte stark verzinst werden.
Ist die Inflation berücksichtigt?
Nein — es sind nominale Renditen. Reale, inflationsbereinigte Werte sind niedriger, am stärksten in Hochinflationsphasen wie den 1970ern. Der Endwert sind künftige Beträge, nicht die heutige Kaufkraft.
Warum sind die Ergebnisse bei gleicher Dauer so unterschiedlich?
Start- und Endjahr sind entscheidend. Wer durch die 2000er investiert blieb, sah kaum Wachstum; wer durch die 1990er investiert blieb, vervielfachte sein Geld.
Warum entspricht die Durchschnittsrendite keinem typischen Jahr?
Ein langfristiger Durchschnitt fasst Boom und Crash in einer Zahl zusammen. Einzelne Jahre liegen selten nahe bei 10 %; viele sind deutlich positiv oder negativ, weshalb Zeitpunkt und Reihenfolge das reale Ergebnis stark prägen.
Was sind die wichtigsten Grenzen dieser Daten?
Sie decken nur US-Large-Caps ab, enthalten keine Gebühren und Steuern und bilden den Index so ab, wie er im Zeitverlauf fortbestand. Das ist ein nützlicher historischer Anhalt, aber keine Prognose künftiger Zeiträume.
Dieser Rechner ist eine Bildungsschätzung, keine individuelle Anlageberatung. Vergangene Renditen garantieren keine künftigen Ergebnisse. Ohne Steuern und Gebühren; die Inflation fließt nur in die realen Werte ein.