Gebühren-Rechner
Geben Sie Anlagebetrag, erwartete Rendite, jährliche Gebühr und Zeitraum ein, um zu sehen, wie viel Gebühren still wegkompounden. 1 % wirkt winzig, doch über Jahrzehnte ist der Unterschied frappierend.
So wird gerechnet
Wie eine kleine Gebühr zu einem großen Verlust anwächst
Die Gebühr wird jedes Jahr auf Ihr gesamtes Vermögen erhoben, nicht nur auf den Gewinn. Da der entnommene Anteil nicht mehr mitwächst, öffnet sich die Lücke umso schneller, je länger Sie investiert bleiben. Bei 7% Rendite über 30 Jahre kann eine jährliche Gebühr von 1% etwa ein Viertel des Betrags still aufzehren, den Sie ohne Gebühr erreicht hätten. Die US-Börsenaufsicht SEC zeigt dasselbe Prinzip: Bei einem Portfolio von 100.000 Dollar mit 4% über 20 Jahre lässt eine Gebühr von 1% mehrere zehntausend Dollar weniger übrig als eine von 0,25%.
So lesen Sie Ihr Ergebnis
Durch Gebühren verloren ist die Differenz beider Szenarien, kein vorab abgezogener Betrag. Endbetrag ohne Gebühren unterstellt, dass die volle Rendite kompoundet; Endbetrag mit Gebühren wächst mit Rendite minus Gebühr. Senken Sie die Gebühr von 1% auf 0,25% und beobachten Sie, wie stark sich die Lücke schließt.
Vorbehalte
Die Projektion unterstellt jedes Jahr dieselbe Rendite, was reale Märkte nie liefern. Eine niedrige Gebühr ist zudem nicht das Einzige, was zählt: Abbildungsqualität, Steuern und die tatsächliche Wertentwicklung der Strategie spielen ebenso eine Rolle. Wenige aktive Strategien rechtfertigen ihre Kosten, doch eine kostengünstige Alternative nach Kosten dauerhaft zu schlagen, gelingt selten.
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Wie eine Gebühr von 1 % Ihren Zinseszins still aushöhlt (engl.) →
Häufige Fragen
Warum ist eine kleine Gebühr von 1 % so bedeutsam?
Die Gebühr geht jedes Jahr vom gesamten Vermögen ab, und was entnommen wird, kann nicht mehr mitwachsen. Über Jahrzehnte summiert sich dieser Verlust auf einen großen Teil Ihres Geldes.
Was zählt als Gebühr?
Die Gesamtkostenquote (TER) eines Fonds oder ETF ist der Klassiker, aber auch Handelsgebühren, Plattformkosten und Beratungshonorare schmälern die Rendite genauso. Zählen Sie alles zusammen, um Ihre echten Jahreskosten zu sehen.
Wo finde ich die Gebühr, die ich zahle?
Bei einem Fonds oder ETF steht die Gesamtkostenquote (TER) im Factsheet oder Verkaufsprospekt. Depot- und Plattformgebühren sind gesondert im jeweiligen Preisverzeichnis aufgeführt.
Lohnt sich ein teurerer Fonds je?
Selten, denn nach Kosten schlagen langfristig nur wenige Produkte zuverlässig eine kostengünstige Alternative. Daher ist ein niedriger Kostenansatz eine sinnvolle Voreinstellung, keine Garantie.
Garantiert eine niedrigere Gebühr ein besseres Ergebnis?
Nein. Eine niedrige Gebühr verbessert Ihre Chancen, doch Abbildungsgenauigkeit, Steuereffizienz und die zugrunde liegende Strategie prägen das Endergebnis ebenfalls.
Wie berücksichtigt dieser Rechner die Gebühr?
Er lässt Ihr Kapital einmal mit der Rendite ohne Gebühr und einmal mit Rendite minus Gebühr wachsen und zeigt die Differenz. Er unterstellt eine konstante Rendite und lässt Steuern außen vor.
Dieser Rechner ist eine Bildungsschätzung, keine individuelle Anlageberatung. Steuern bleiben unberücksichtigt.