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Entnahme-Rechner (Ruhestand)

Geben Sie Vermögen, jährliche Entnahme und erwartete Rendite ein, um zu sehen, wie lange das Geld reicht. Entnehmen Sie weniger, als es erwirtschaftet, hält der Bestand, statt zu schrumpfen.

Das Geld reicht
Aktuelle Entnahmerate

So wird gerechnet

Jedes Jahr lässt dieser Rechner den Bestand um die angenommene Rendite wachsen, zieht Ihre Entnahme ab und wiederholt das, bis das Geld aufgebraucht ist — oder konstant bleibt, wenn die Rendite die Entnahme deckt.

Woher die 4-%-Regel stammt

Die bekannte „4-%-Regel" geht auf den Finanzplaner William Bengen (1994) und die Trinity-Studie (Cooley, Hubbard und Walz, 1998) zurück. Anhand historischer US-Renditen für Aktien und Anleihen überstand eine anfängliche Entnahme von rund 4 % des Vermögens, danach an die Inflation angepasst, die meisten 30-jährigen Ruhestände. Die Umkehrung ist die 25-fache-Regel: etwa das 25-Fache Ihrer Jahresausgaben ansparen. Beides sind Planungsleitlinien, keine Garantien.

So lesen Sie Ihr Ergebnis

Die große Zahl zeigt, wie viele Jahre der Bestand bei fester Rendite reicht; die Entnahmerate zeigt Ihre Entnahme als Prozentsatz des Vermögens. Eine niedrigere Rate verlängert die Reichweite. Erscheint „unbegrenzt", übersteigt die Rendite in diesem vereinfachten Modell schlicht die Entnahme.

Wichtige Vorbehalte

  • Renditereihenfolge-Risiko: schwache Renditen früh im Ruhestand zehren das Vermögen weit schneller auf als dieselbe Durchschnittsrendite später.
  • Inflation erhöht den jährlichen Bedarf.
  • Steuern und Gebühren mindern, was tatsächlich bleibt.

Weiterlesen

Wie finanzielle Unabhängigkeit (FIRE) wirklich funktioniert (engl.) →

Häufige Fragen

Was ist die 4-%-Regel?

Eine Leitlinie von Bengen (1994) und der Trinity-Studie (1998): Entnimmt man im ersten Jahr etwa 4 % des Vermögens und passt danach an die Inflation an, hielt das in den meisten historischen 30-jährigen US-Ruheständen. Es ist eine Planungshilfe, keine Garantie, und hängt von Horizont und Märkten ab.

Warum heißt es „unbegrenzt"?

Weil Ihre jährliche Entnahme geringer ist als der Ertrag, sinkt das Kapital in diesem Modell nie. Das einfache Modell lässt Inflation und schwankende Renditen außen vor, daher ist ein unbegrenztes Ergebnis mit Vorsicht zu genießen.

Sind frühe Renditen wirklich so wichtig?

Ja. Ein starker Einbruch in den ersten Ruhestandsjahren zehrt das Geld bei gleicher Durchschnittsrendite viel schneller auf. Das ist das Renditereihenfolge-Risiko und der Grund, warum eine Sicherheitsreserve hilft.

Was ist die 25-fache-Regel?

Das Spiegelbild der 4-%-Regel: Sind 4 % pro Jahr tragfähig, brauchen Sie vor dem Ruhestand etwa das 25-Fache Ihrer Jahresausgaben. Bei 40.000 € Budget sind das rund 1.000.000 € — ein grober Zielwert, kein präzises Versprechen.

Gilt die 4-%-Regel auch für einen viel längeren Ruhestand?

Vielleicht nicht. Die ursprüngliche Forschung zielte auf etwa 30 Jahre. Für einen frühen Ruhestand von 40 Jahren oder mehr senken viele Planer die Anfangsrate auf 3 bis 3,5 %, um einen Puffer einzubauen.

Sind Inflation und Steuern berücksichtigt?

Nein. Dies ist ein vereinfachtes Bildungsmodell. Es berücksichtigt keine Inflation, Steuern oder Gebühren und unterstellt jedes Jahr eine feste Rendite. Reale Märkte schwanken — nutzen Sie das Ergebnis als groben Anhaltspunkt und prüfen Sie es regelmäßig.

Dieser Rechner ist eine Bildungsschätzung, keine individuelle Finanzberatung. Inflation, Steuern und Renditeschwankungen (Sequenzrisiko) bleiben unberücksichtigt.