Sparplan-Rechner (Dollar-Cost-Averaging)
Sehen Sie, was Sie hätten, wenn Sie jeden Monat denselben Betrag in den S&P 500 investiert hätten (Cost-Averaging) — mit echten historischen Renditen. Es zeigt das historische Ergebnis des regelmäßigen, mechanischen Kaufens statt des Market-Timings.
So wird gerechnet
Was Cost-Averaging bedeutet
Beim Durchschnittskosteneffekt (Cost-Averaging) investieren Sie einen festen Betrag in regelmäßigen Abständen — hier jeden Monat — unabhängig vom Kursniveau. Bei hohen Kursen kaufen Sie automatisch weniger Anteile, bei niedrigen mehr, sodass kein einzelner Einstiegszeitpunkt Ihr Ergebnis dominiert.
Wie diese Hochrechnung funktioniert
In jedem Monat wird Ihre Sparrate hinzugefügt, danach wächst der Saldo mit der Periodenrendite, die aus der tatsächlichen S&P-500-Gesamtrendite des jeweiligen Jahres abgeleitet wird. Die Jahreswerte werden in eine Monatsrate umgerechnet und Monat für Monat angewendet, Dividenden gelten als reinvestiert. Alle Werte sind nominal und enthalten keine Steuern, Handelsgebühren oder Inflation.
So lesen Sie Ihr Ergebnis
Der Endwert ist Ihr Schlusssaldo, der investierte Betrag ist die Summe aller Sparraten, und der Zuwachs ist die Differenz dazwischen. Die jährliche Rendite spiegelt die Indexentwicklung in Ihrem Zeitraum wider und ist kein garantierter Zinssatz.
Wichtige Hinweise
- Historisch hat eine Einmalanlage den Sparplan in rund zwei Dritteln der Fälle geschlagen, weil Märkte häufiger steigen als fallen — dennoch verringert ein Sparplan Reue und das Risiko, alles im falschen Moment zu kaufen.
- Vergangene Wertentwicklung garantiert keine künftigen Ergebnisse; diese annahmebasierte Hochrechnung ist eine Schätzung, kein Versprechen.
Weiterlesen
S&P 500 vs. US-Gesamtmarkt: Spielt der Unterschied wirklich eine Rolle? (engl.) →
Häufige Fragen
Was ist Dollar-Cost-Averaging (Cost-Averaging)?
Das regelmäßige Investieren desselben Betrags, unabhängig von der Marktlage. Bei hohen Kursen kaufen Sie weniger, bei niedrigen mehr — das glättet Ihren durchschnittlichen Kaufpreis.
Ist ein Sparplan immer besser als eine Einmalanlage?
Nein. Wenn Märkte langfristig steigen, gewinnt die frühe Einmalanlage im Schnitt — historisch in rund zwei Dritteln der Fälle. Der eigentliche Vorteil des Sparplans ist weniger Timing-Stress und ein geringeres Risiko, alles am Hoch zu kaufen, nicht die Maximierung der Rendite.
Sind Dividenden enthalten?
Ja. Es werden Jahres-Gesamtrenditen mit reinvestierten Dividenden verwendet, Ausschüttungen gelten also als wieder angelegt statt entnommen.
Wie werden Jahresrenditen in monatliche Ergebnisse umgerechnet?
Die tatsächliche Gesamtrendite jedes Jahres wird in eine gleichwertige Monatsrate umgerechnet und nach jeder Sparrate Monat für Monat auf Ihren Saldo angewendet. Das glättet Schwankungen innerhalb des Jahres, lässt das Gesamtergebnis je Jahr aber unverändert.
Warum ändert sich das Ergebnis stark, wenn ich Start- oder Endjahr verschiebe?
Langfristige Ergebnisse hängen stark davon ab, welche Jahre in Ihrem Zeitraum liegen, denn wenige starke oder schwache Jahre wirken durch den Zinseszins überproportional. Der Vergleich mehrerer Zeiträume ist aussagekräftiger als ein einzelner Durchlauf.
Kann ich mich für die echte Planung auf diese Hochrechnung verlassen?
Betrachten Sie sie als Bildungsschätzung, nicht als Versprechen. Sie unterstellt, dass sich die Vergangenheit wiederholt, und ignoriert Steuern, Gebühren und Inflation, sodass reale Ergebnisse abweichen. Nutzen Sie sie zum Verständnis und bestätigen Sie Entscheidungen mit fachkundiger Beratung.
Dieser Rechner ist eine Bildungsschätzung, keine individuelle Anlageberatung. Vergangene Renditen garantieren keine künftigen Ergebnisse. Ohne Steuern, Gebühren und Inflation.